Heute gab es noch ein (wahrscheinlich letztes) Highlight auf Maui. Wir haben eine Schnorcheltour gebucht. Wollte eigentlich richtig tauchen, aber Tauchen ist hier so unverschämt teuer plus Snorkel Ride Alongs werden auch gleich doppelt zur Kasse gebeten. Die Tour heute hat 112$ gekostet, Tauchen hätte 300$ gekostet.
Ok, zurück zum Ausflug. Mit dem Boot sind wir nach Molokini Island gefahren und dort bewaffnet mit Schnorchel und Flossen ins Wasser. Was für Wahsinnschnorchelbedingungen: Sichtweite 30m in türkiesem Wasser, Tiefe zwischen 2 und 15m, lebende Korallen und dazuhörige Bewohner. Haben Skorpionfische, Trompetenfische und eine riesige Muräne gesehen.
Nach einer Stunde schorcheln, ging es weiter zum nächsten Schnorchelplatz genannt Turtle Town. Guess what, warum? Da schlafen in 10m Tiefe die großen Schildkröten auf dem Ozeanboden. Na klar haben wir welche gesehen, schlafend und auch schwimmend. Konnte mehrfach direkt neben den Schildkröten auf 5m Tiefe und vielleicht einen halben Meter entfernt tauchen. Ok ich schaffe dass vielleicht 30 Sekunden (Schildkröten können 5h die Luft anhalten) aber es reicht um sich die Tiere ausführlich an zuschauen. So nah bin ich in frei Wildbahn noch nie an diese Tiere ran gekommen.
Nach dem Tauchen gab es an Board frische Burger. Wir waren noch ein bischen Sight Seeing an Mauis Küste und dann ging es zurück zum Hafen.
Also Molokini kann ich nur empfehlen schnorcheln reicht auf jeden Fall aus um einen Eindruck von der hiesigen Unterwasserwelt zu bekommen.
Tanz mit den Schildkröten
September 30th, 2009 § 2
Route to Hana
September 29th, 2009 § 0
Gestern nach dem Sonnenaufgang und dem Starbucks
haben wir uns noch aufgemacht eine weitere Attraktion von Maui zu erkunden.
Die Road to Hana wird als die kurvenreichste Küstenstraße beworben. Knapp 45km mit über 600 Kuren, schlängelt sich die Straße um jede Bucht entlang der Küste. Ziel sind die Seven Pools kurz nach Hana fast am Ende der Küstenstraße.
Alle paar Kilometer gibt es eine Haltebucht von der kleine Trails in den Dschungel gehen und man ist ermutigt diese Trails zu erkunden. Schon wenn man auf Maui ankommt gibt es Banner, die, die Route to Hana bewerben. Es gibt den Slogan der Weg ist das Ziel. Es gibt Broschüren mit Werbung für Hana-Road-Lunch-Boxes. Es gibt sogar Driving-Guides und Fahrempfehlungen z.B. nicht Hupen und schnellere Fahrer vorbei lassen (drive with Aloha).
Nun ja, vielleicht merkt ihr ja so extrem begeistert war ich nicht. Ja die Straße ist super schön, übrigens auch ganz schön eng. Sie führt durch den Dschungel, und hat tolle Aussichten auf Küste, Dschungel und Umgebung. Das Ding ist aber genau sowas haben wir die letzten Wochen ja gemacht, wir sind enge Straßen lang gefahren um dann kleine Trails die von der Straße abgingen zum Wasserfall zu wandern. Es gab also für uns nichts wirklich neues Atemberaubendes zu entdecken. Ich kann mir vorstellen wäre Maui die erste Insel gewesen, wäre ich vielleicht begeisterter gewesen. Eventuell waren wir auch durch unser Sonnenaufgangsabenteuer ziemlich müde und schwer zu begeistern.
Die Straße ist ziemlich befahren, weil alle Touristen da lang fahren anscheinend auch die, die nur sehr breite Straßen kennen. Ich glaube den “Drive mit Aloha”-Teil haben sich die Einheimischen ausgedacht, damit die Touris an den Rand fahren und sie vorbei lassen.
Insgesamt ein schönes Abenteuer das fahrtechnisch ziemlich anspruchsvoll und anstrengend ist.
How to Order Coffee at Starbucks
September 29th, 2009 § 0
Heute so gegen 8 brauchte ich unbedingt Kaffee. Zufällig kamen wir an nem Starbucks vorbei (was für nen Zufall).
Fand die Kurzzeichensprache spannend, dacht ich teil das mal mit euch.
Unten seht ihr den Becher. Die Auflösung lautet übrigens: Tall (Becher), White Chocolate Mocka (WM), Soymilk (S), no whipped cream (W durchgestrichen).
Sonnenaufgang
September 28th, 2009 § 0
Oooh heute ging es früh raus, um 1:30h um genau zu sein. Nicht aber ein perverser Plan zur Zeitzonenanpassung stand dahinter, nein wir wollten den Sonnenaufgang auf dem Gipfel Haleakala (über 3000m) mit erleben.
Sonnenaufgang ist hier um 6:09 man sollte aber schon gegen 5 da sein um das Farbspiel zu sehen. Außerdem sollten wir 3h Fahrt erwarten.
Naja die 70km haben wir in 1,5h geschafft. Haben dann noch versucht im Auto zu schlafen und haben uns dann gegen 5 zu den anderen Leuten gesellt. Der beste Aussichtspunkt ist laut Reiseführer die Terrasse des Visitor Centers. Das ist bekannt, daher fanden sich sicherlich um die 200 Leute ein.
Ok, ich hatte ja gesagt, dass sich der Aussichtspunkt auf über 3000m befindet. Das heißt dann aber trotz Hawaii-Lage, dass wir da um die 8 Grad hatten. Ausserdem war es mega windig. Hatten uns zwar eingepackt aber diese Stunde auf den Sonnenaufgang zu warten da haben wir echt gefrohren.
Jetzt aber zum tatsächlichen Event, ihr müsst euch vorstellen, der Aussichtpunkt befindet sich an einem erloschenen Krater. Es ist dunkel und um die 200 Leute stehen eingewickelt in Wind/Winterkleidung, Decken oder Handtüchern und schauen gebannt auf den leicht roten Schimmer der den Sonnenaufgang am Horizont an kündigt. Langsam wird es immer heller und man beginnt Einzelheiten um sich zu erkennen. Einmal die Leute und dann aber auch der Krater, gefüllt mit tiefhängenden Wolken. Je weiter die Sonne aufgeht um mehr verschwinden die Wolken und geben den Blick frei auf das Innere des seit 400 Jahren ruhenden Kraters.
Den Sonnenaufgang kann ich meine immer länger werdenden der tollen Hawaii-Erlebnisse aufnehmen, trotz der Kälte und des frühen Aufstehens.
Abflug von Big Island
September 27th, 2009 § 0
Wieder sitzen wir am Flughafen und warten auf unseren letzten Inter-Island-Flug.
Big Island hat mir sehr gefallen, speziell der Volcano-National-Park mit seiner bizarren Lavalandschaft.
Big Island ist definitiv größer als die anderen Inseln. In den letzten Tagen sind wir knapp 1000km gefahren und das alles mit 88km/h max. Da braucht man schon ein wenig Zeit.
Der Flughafen Kona ist echt süß, speziell weil es keine geschlossene Flughafenhalle gibt sondern alles unter freiem Himmel (aber mit Schatten) statt findet. Schade nur, dass es keinen Starbucks gibt, jetzt bin ich auf Entzug.
Tag am Pool
September 27th, 2009 § 0
Gestern gab es einen Tag am Pool. Wir haben nicht mal das Auto bewegt.
Morgens gings in mein Lieblingscafé/Restaurant (Lava Java Café) hier am Alii-Drive. Dort gabs lecker Pancaked und guten Kaffee und außerdem WLan. Haben da gesurft bus Mittags.
Danach ging es an den Pool, hatten uns schon am Vortag mit Büchern eingedeckt. Dank einem schattigen Plätzchen konnten wir bis Abends verweilen.
Im Hotel ist sogar ein Waschsalon. Wir konnten also noch eine Waschsession einlegen (Wäsche müsste jetzt bis zur Rückkehr reichen).
Abends sind wir nochmal ins Java Java Café zum Dinner. Gab für mich Burger und für Ani Shrimp-Risotto.
Puako Petroglyphs – Die Steingrafiti
September 26th, 2009 § 0
Ein 1km langer Weg durch dorniges Gebüsch (ungeignet für Flip-Flops) führte uns zu den Petroglyphen. Die Archäologen wissen noch nicht warum es sie gibt, weil es keine Siedlung in der Nähe gibt und kein Wasser oder ähnlich Resourcen.
Jedenfalls gibt es auf mehreren Steinplatten eingeritzte Strichmännchen, dazwischen auch mal eine Schildkröte.
Das Fischerdorf
September 26th, 2009 § 0
Eines der Highlights des heutigen Tages war ein 600 Jahre altes Fischerdorf (Lapakahi).
Entlang eines 1,6km Pfads (nicht rollstuhlgeeignet) wurde an verschiedenen Stellen das ursprüngliche Leben beschrieben, in Teilen des Dorfes haben noch bis ins 18 Jahrhundert Menschen gelebt, bis der Brunnen ausgetrocknet ist.
Das Dorf liegt an einer Steinküste und dank der Palmen ergeben sich tolle Photomotive.
Obwohl der Pfad wirklich nicht anstrengend ist, waren wir so gut wie alleine vor Ort. Das traf eigentlich auf so gut wie alle Ausflugsziele zu. Sobald man mehr als 15min unterwegs ist oder gar auf nicht asphaltierten Wegen ist man eigentlich alleine, sehr angnehm.
Pu’ukohala Heiau – Der Kriegstempel
September 26th, 2009 § 0
Pu’ukohala Heiau ist ein weiterer Ort mit kultureller Bedeutung für Hawaii.
Zu sehen ist eigentlich nur eine Mauer aus Lavasteinen. Betreten darf man den Tempel selbst nicht. Die geschichtliche Bedeutung jedoch ist erheblich größer.
Anscheinend gab es eine Prophezeiung nach der, der zukünftige Herrscher über ganz Hawaii, an dieser Stelle einen Tempel zu bauen hat. Kamehameha hat dies getan und bei der Eröffnung gleich noch seinen letzten Rivalen und Cousin geopfert und war danach der Herrscher über ganz Hawaii.
Die Nordküste – Big Island
September 26th, 2009 § 0
Heute sind wir die Küste nach Norden gefahren. Dabei haben wir sicherlich 4 Klimazonen durchfahren.
Zwischen Kona und Kawaihae gab es die Strauchwüste, trostlose gelbe Sträuche inmitten von schwarzen Felsen. Einziger Lichtblick findige Vorbeifahrer haben kleine Nachrichten mit weißen Steinen auf den schwarzen Lavageröll am Straßenrand gelegt.
Sobald man sich Hawi (liegt im Norden) nähert umso grüner und besiedelter wird es, bis man praktisch im Regenwald unterwegs ist. Kein Wunder der Pololu Ausblick (Bild 3) ist nur noch wenige Meilen von den Akaka Falls vom ersten Tag entfernt.
Den Rückweg haben wir durch das Landesinnere gemacht. Hier hat sich die Landschaft nochmal total verändert. Aus dem Regenwald wurde so etwas wie eine Prärie und mit den steigenden Höhenmetern wurden daraus rollende Hügel, tiefhängender Nebel zwischen hohen Nadelbäumen und das bei kühlen 18 Grad, da konnte man glatt denken im Erzgebirge unterwegs zu sein.
Big Trucks
September 26th, 2009 § 0
Kleiner Truck auf dem Parkplatz, die Motorhaube dieses süßen 8zylindrigen Pick-Ups ging Ani bis zur Schulter.
Painted Church
September 25th, 2009 § 0
Unweit von Puuhonuao Honaunau gibt es eine kleine Holzkirche. Das Besondere, sie ist bemalt. Gerade der Kopfteil der Kirche ist perspektivisch so gemalt, als ob die Kirche dahinter weiter geht.
Die Kirche ist recht klein, ein gut befahrbarer Rohlstuhlweg führt zu ihr. Selbst wenn man sich Mühe gibt, mehr als 5min braucht man nicht einplanen.
























